Ein Mädels Abend ist ja immer sehr aufregend. Besonders wenn man in einen Club geht, voller Erlebnisse. Und was soll ich sagen, Nora ist schon eine Erscheinung: wallendes, schwarzes Haar, eine Figur zum niederknien und auch noch witzig und intelligent. Kein Wunder, dass ihr die Männer zu Füßen liegen.
Apropos Füße. Darum gehts heute. Noras Füße. Begonnen hat es völlig harmlos, und meine kleine, süße Freundin ist mit mir und noch ein paar Partypeople in den Club gefahren. Als Event hatten wir uns einen Zockerabend der Superlative ausgesucht. Im P sollte ein BDSM-Spiele-Abend stattfinden. Mit Poker und Essen und Trinken, und auf der Einladung stand: „Höschen Pflicht! Bitte zieht Unterwäsche an“. Sehr verdächtig fand ich, Nora verschluckte sich sofort und prustete los, als ich ihr das vorlas. Natürlich ein ganz harmloser Grund: wer keinen Einsatz mehr hat, durfte seine Unterwäsche verkaufen, und erhielt so Chips zum Weiterspielen.
Ich fand das sehr spannend. Nora wurde also ins Auto geladen, die anderen Mädels stiegen zu, und so ruckelte meine kleine Miesmuschel Richtung P. Ein Parkplatz war schnell gefunden, schließlich gab es sehr hübsche Jungs in Warnweste, die uns beim Einparken behilflich waren. Das ging schon echt super los.
Im Eingangsbereich war ein Tisch aufgestellt, auf dem konnte man sich Klebezettel nehmen und eine Nummer darauf schreiben. Das wiederum führte zu einem Blackboard, wo man mit Hilfe der Nummer eine Kontaktanzeige schalten konnte, um mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Einen Sklaven für den Abend finden, oder sich selbst anbieten konnte. Keine von uns traute sich, einen Aufkleber zu nehmen. Wir waren nur zum gucken da. Nur gucken – nicht anfassen, war unsere Devise.
Und so betraten wir eine wunderschöne Lokalität mit mehreren Zockertischen, an denen bereits Damen und Herren Platz genommen hatten. Das Stimmengewirr und das erotische Knistern in der Luft machten mich total verrückt. Den anderen Mädels ging es nicht anders, und so lösten wir Bargeld gegen Chips. Wir gesellten uns zu den anderen Schaulustigen, die sich bereits um einen Tisch mit einer schwarz gekleideten Domina geschart hatten. An einer Leine hatte sie ihre SUB, ebenfalls eine Schönheit. Ihre nackten Brüste luden zum streicheln und anlecken ein. Aber ungefragt macht man das natürlich nicht. Also hielt ich mich zurück.
Je später der Abend wurde, desto aufgeheizter die Stimmung. Zwischendurch durfte jeder mal die Sklavin hauen, was aber der Domina nicht sehr gefiel. Sie selbst hatte den Aufruf gestartet, jedoch waren ihr die Schläge viel zu mild. Nora wollte da schon überhaupt nicht mitmachen. Deshalb distanzierte sie sich von dem Geschehen etwas, und bekam auch nicht mit, dass die Domina dann selbst die Sklavin züchtigte, und dann einfach in die Ecke stellte.
Nora hatte es sich kaum auf einem Stuhl bequem gemacht, da kam ein älterer, untersetzter Herr auf sie zu. An seiner Brust klebte die Nummer 4. Nora wurde es etwas mulmig, aber Nummer 4 war sehr unaufdringlich und sie unterhielten sich eine Weile über Belanglosigkeiten. Ihr fiel auf, dass er immer wieder auf ihre Stiefel schielte. „Gefallen Dir meine Schuhe?“ fragte sie deshalb ahnungslos. Was dann kam, hätte sie in einem Porno vermutet, aber niemals, dass sie es selbst erleben würde.
Nummer 4 ging auf die Knie vor ihr und sah sie mit treuem Hundeblick an. „Ja, wunderschöne Herrin“ sagte er mit samtweicher Stimme. „Du hast wunderschöne Schuhe, und sie schmeicheln Deinen Beinen sehr.“ Nora rutschte nervös auf ihrem Hockerchen herum. „Möchtest Du sie mal anfassen“ rutsche es ihr dann heraus. Sie wurde knallrot, denn sowas hätte sie sich niemals sagen trauen. Außerdem war Nummer 4 so gar nicht ihr Typ. Und Schuhfetisch gehörte nun wirklich nicht zu ihren Kinks. Der Mann bekam einen seltsamen Glanz in den Augen, und strich mit seiner Hand verliebt über Noras Schuhspitze. „Darf ich?“ fragte er noch, doch er wartete Noras Antwort gar nicht ab. Er schmiegte sein Gesicht an den Schuh, und begann daran zu riechen und sich wie eine rollige Katze daran zu reiben. Nora war sowohl angeekelt, als auch fasziniert. Sie bemerkte weder die anderen Gäste, noch mich, die ich ihr begeistert aus größerer Entfernung zusah.
Nummer 4 streichelte ihre Stiefel von der Schuhspitze bis hoch zu ihren Schenkeln wo der Stiefel endete. Nicht weiter. Immer wieder seufzte er glücklich, und wollte so gar nicht aufhören, als Nora „und jetzt zieh ihn mir aus“ entfuhr. Nummer 4 hätte nicht begeisterter gucken können. „Du bist eine echte Herrin. Machst Du das öfter?“ fragte er. Auch Nora fragte sich langsam, was sie da eigentlich tat. Irgendwie lustig war es ja. Auch interessant. Aber sie war an den Füßen extrem kitzelig. Was, wenn er jetzt ihre Füße ablecken wollte?
Mit geübten Fingern entknotete Nummer 4 die Schnürung, und zog ihr vorsichtig den einen Stiefel aus. Er stellte ihn liebevoll neben ihren Stuhl. Der untersetzte Mann schwitzte mittlerweile, aber kniete immer noch vor ihr. Bevor er ihren Fuß nehmen konnte, hielt ihm Nora den zweiten Fuß hin. Oh man, ich habe den ganzen Abend in den Schuhen gesteckt, die stinken bestimmt zum Umfallen, dachte sie noch. Aber Nummer 4 schien das überhaupt nicht zu stören. Ganz im Gegenteil. Genüsslich band er auch den zweiten Stiefel auf, und stellte ihn genauso ordentlich neben den anderen.
Er kehrte in seine gebeugte, sitzende Haltung zurück, und blickte zu Nora hoch. Innerlich musste ich schmunzeln. Ich wusste was jetzt kam. Nora sah zu dem Mann nach unten, sah sich nach rechts und links um, und dann sah sie mich. Ich konnte über die Entfernung ihren hilflosen Blick fühlen. Aber diese Erfahrung wollte ich ihr nicht nehmen. Schließlich waren wir hier, um Neues auszuprobieren. Los Nora! Go for it!
Sie zuckte mit den Schultern, hob ihren Fuß an, und setzte ihn auf die Schulter von Nummer 4. In der Hoffnung, er würde nicht auf den Gedanken kommen daran zu lecken, nickte sie ihm zu. Sein verliebter Blick sprach Bände. Er schmiegte sich an den bestrumpften Fuß und rieb sein Gesicht daran. Er schnupperte daran und seufzte immer wieder wohlig. So lange er nur daran riecht….
Nein, Nummer 4 wollte das komplette Paket haben. Diesmal ungefragt nahm er zärtlich Noras Fuß, und begann ihn zu küssen. Ja, küssen ist okay, dachte sich Nora noch, dann nahm Nummer 4 ihre große Zehe in den Mund. Nora quietschte, und rutschte so heftig mit dem Stuhl zurück, dass auch Nummer 4 ins Straucheln geriet. „Du hast nicht gefragt“ herrschte sie ihn an. Traurig gekränkt, und schuldbewusst ließ Nummer 4 den Fuß auf den Boden gleiten. „Es tut mir so leid Herrin“. „Nein, so geht das nicht“ machte sich Nora Luft. Sie schnappte sich ihre Schuhe, schob den enttäuschten Fußsklaven auf die Seite, und zog sich die Stiefel selber wieder an.
Mit wütendem Stechschritt marschierte sie auf mich zu: „Duuuuuuuu…….“ Ich zog den Kopf ein. „Und war es schön?“ Nora wechselte alle Gesichtsfarben, bis sie endlich anfing zu lachen. „Du dumme Kuh, warum hast Du mir nicht geholfen?“ „Gin?“ fragte ich stattdessen. „Unbedingt“ lautete die Antwort. Von Nummer 4 sahen wir den ganzen Abend nichts mehr.
Als wir gingen, konnten wir es uns nicht verkneifen auf das Blackboard zu gucken. Und tatsächlich. Da stand eine wunderschön geschriebene Anzeige von Nummer 4. Aber ich glaube, Nora wird kein Fetischist. Ich bin mal gespannt, was wir nächstes Mal machen. Vielleicht ist das ja mehr nach ihrem Geschmack – ha, ha, Wortwitz!
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