Habt Ihr Euch schon mal gefragt wie es ist eine Frau zu sein? Klar. Jeder will Brüste. Aber mal so ganz ehrlich! Mit allen Hormonen, sexueller Empfindsamkeit, Monatszyklus, Migräne, körperlichen Veränderungen? Denn mal Hand aufs Herz: wer will keine Frau sein?
Wenn ich den Männern zuhöre, dann beneiden sie mich. Um meine Brüste, die wie kleine Superhelden alles erreichen können. Tittenbonus. Da kommts mir innerlich echt hoch. Warum habe ich denn einen Tittenbonus? Weil ein Mann mich sexualisiert, und deshalb mir einen Vorteil bei sich gibt. Bestes Beispiel: Wir suchen eine Reinigungsfirma die bei uns sauber macht. Letztens habe ich mich sehr nett mit einem Kunden unterhalten, der sofort Interesse hatte. Nein, nicht am putzen. Ja, doch, schon auch irgendwie, aber vorrangig steht er auf Rothaarige und will mich ficken.
Also hab ich das mal so gemacht wie ein Kerl. Ich hab ihm was versprochen, die Nummern ausgetauscht, mit dem Hintern gewackelt, und gesagt, wenn er uns ein gutes Preisangebot macht, dann könnte ich Sex eventuell in Erwägung ziehen. Was soll ich sagen? Das Angebot kam nie. Was aber kam, war eine Flut von SMS. Tja, so funktionieren die Kerle halt. Und jetzt frage ich mich ernsthaft, wer von uns beiden mehr Schuld an der Situation trägt. Ich, die ich ihn angebaggert habe, um etwas zu bekommen? Oder er, der er darauf einging, weil er sich außerehelichen Sex erhoffte?
Und ist genau diese Situation nicht tausendfach mit anderen Menschen passiert? Tut eine Hure nicht genau das? Und warum eigentlich sterben die aus? Letztens meinte so ein schmieriger Typ: meine Frau würde sowas nie machen, die ist anständig. Ach? Aber mich ficken ging. Dieses Gefühl in der Magengegend, und der schale Geschmack im Mund, der zurück bleibt, wenn ein Mann sowas sagt. Ihr kennt das bestimmt.
Tja, und am 08.03.2026 ist Weltfrauentag. Wieder einmal gehen wir auf die Straße, wieder einmal werden wir für einen Tag im Jahr auf ein Podest gestellt, dürfen die Stimme erheben, und unsere Meinung sagen. Echt jetzt? In den Demonstrationen und Debatten geht es doch genau darum, das 365 Tage im Jahr zu dürfen. Gleichberechtigung, Augenhöhe, Respekt. Dafür kämpfen wir doch schon seit Jahren. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
Und statt sich zusammenzurotten, bekämpfen wir uns gegenseitig. Wir sind neidisch und eifersüchtig, boykottieren uns und werfen uns Steine in den Weg. Es ist immer noch einfacher in einer Männergruppe zu arbeiten als mit drei Frauen. Warum ist das so? Sind wir Frauen wirklich nicht fähig zusammen zu arbeiten? Oder liegt es vielleicht doch an den Männern?
Die hübschen, schlanken Frauen bekommen die besseren Jobs. Die dummen, folgsamen Frauen die besseren Kerle. Ach, ist das so? Warum sind weibliche Bosse so bissig und wenig einsichtig. Gerade auch anderen Frauen gegenüber? Ganz klar, sie fürchten die Konkurrenz. Es hat sie so viel gekostet diesen Posten zu erreichen. Sie haben auf alles verzichtet. Vielleicht sich sogar hochgeschlafen. Und jede andere Frau könnte mit einem Fingerschnipsen ihre Stellung gefährden.
Was ist nur aus dieser Welt geworden? Wir Frauen agieren, seit ich denken kann aus dem Hintergrund.
„Jeder erfolgreiche Mann hat eine starke Frau im Rücken. Jede erfolgreiche Frau einen strebsamen Mann im Nacken“
Wie viele Frauentag soll es noch geben, ohne dass sich was verändert? Wir Frauen müssen uns verändern. Wir müssen mehr zusammenhalten. Gemeinsam gegen die Männer. Während eine geschlagene Frau immer wieder zu ihrem Peiniger zurück kehrt, von der Gesellschaft verurteilt wird, keine Hilfe und Unterstützung findet, würde ein misshandelter Mann das niemals tun. Für ihn gibt es das soziale Netz.
Ich weiß, wovon ich rede. Ich war schwanger auf der Straße gesessen, weil der Mann, der mich geschwängert hat, abgehauen ist. Nicht bezahlt hat. Das Amt wollte keine Verantwortung übernehmen. Keine Behörde war zuständig. Ich hatte nichts, wo ich hinkonnte. Zum Glück haben mich Freunde aufgenommen. Sonst wäre ich, wie so viele andere, durch unser ach so hoch gelobtes soziales Netz gefallen. Es hat mich unendlich viel Kraft gekostet, dahin zu kommen, wo ich jetzt bin.
Wenn ich diese Geschichte erzähle, dann sagen die Kerle immer: aber guck dich an, wo du jetzt stehst. Die wissen garnichts. Ich werde da immer so unglaublich wütend. Einer von Euch hat das verursacht. Ohne diesen Wixxer wäre ich nie schwanger geworden. Und hätte er sich gekümmert, wie es seine Aufgabe war, dann hätte ich nicht so kämpfen müssen. Aber das können Männer nicht. Die halten zusammen. Egal was einer von diesem Geschlecht verbrochen hat: die Frau war schuld.
Warum können wir Frauen das nicht? Ist es denn wirklich so schwer zu sagen: die Männer sind das Übel? Klar gibt es super Typen. Meiner zum Beispiel. Der supportet mich wo es geht. Steht hinter mir, sagt mir täglich wie großartig ich bin und stärkt mir den Rücken. Er hasst alle Leute, die ich hasse. Wie ne beste Freundin. ………und genau da sind wir wieder beim Thema:
Meine beste Freundin. Jeder will eine beste Freundin haben. Wir Frauen brauchen das. Eine Person mit der wir reden können. Die uns in allem zustimmt. Wir haben ja unser Urteil meist schon gefällt. Unsere Entscheidung längst getroffen. Trotzdem müssen wir nochmal nachfragen. Uns rückversichern. Und wenn das heißt, dass die Freundin erstmal zustimmen muss, damit wir ihr widersprechen, dann funktionieren wir Frauen eben genau so. Und wenn es für einen Mann so aussieht, als würden wir ständig unsere Meinung ändern, ist das noch lange nicht so. Wir Frauen machen Kompromisse. Ständig. Den Männern und der Familie zuliebe. Würden wir das nicht tun, steht bestimmt gleich jemand um die Ecke, der mit dem Finger auf uns zeigt: böse!
Hexenverbrennung? Klar, weil wir unangenehm sind. Eine eigene Meinung haben. Klug und risikobereit. Verschmitzt und gerissen. Wir sind Loki. Wir lügen und betrügen, um ans Ziel zu kommen. Manchmal ist es uns nicht bewusst. Vielleicht haben wir auch keine andere Wahl. Aber heute ist Weltfrauentag. Aber eigentlich müsste es Großkampftag für Frauenrechte heißen.
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In der deutschen Politik sind Frauen weiterhin unterrepräsentiert, mit einem Frauenanteil im Bundestag von ca. 32-35 % (nach der Wahl 2025 sinkend), in Landtagen um 34 % und in Kommunalparlamenten bei etwa 30 %
. Männer dominieren mit über 65 % der Sitze und knapp 90 % der kommunalen Regierungsverantwortung (Bürgermeister/innen).
Hier sind die Details zur geschlechtlichen Zusammensetzung in der Politik:
- Deutscher Bundestag: Nach der Wahl 2025 ist der Frauenanteil auf ca. 32,4 % gesunken (204 von 630 Abgeordneten). Der Höchststand lag 2021 bei 35,7 %.
- Parteienunterschiede (Frauenanteil): Bündnis 90/Die Grünen (ca. 42-45 %), Die Linke (ca. 37-54 %), SPD (ca. 33-42 %), CDU/CSU (ca. 21-26 %), FDP (ca. 20-24 %), AfD (ca. 13-19 %).
- Landes- und Kommunalebene: Die Anteile variieren stark, von unter 25 % in bayerischen Landtagen bis zu fast 49 % in Hamburg (Stand 2025). Auf kommunaler Ebene sind nur ca. 13,5 % Bürgermeisterinnen.
- Internationaler Vergleich: Deutschland liegt mit ca. 35 % Frauenanteil im Parlament (Stand 2024) auf Platz 47 von 184 Ländern. Führend sind Ruanda (über 60 %), Kuba und Nicaragua (über 50 %).
- Gründe: Frauen sind häufiger im Nachteil bei der Vergabe von Direktmandaten und auf Listenplätzen, zudem spielen Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie teils rauerer Umgangston eine Rolle.
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Viele bahnbrechende Erfindungen stammen von Frauen, deren Anerkennung jedoch oft Männern zugesprochen wurde (Matilda-Effekt). Beispiele sind
Rosalind Franklins Daten zur DNA-Struktur, das Frequenzsprungverfahren von Hedy Lamarr oder der erste Algorithmus von Ada Lovelace. Diese Frauen wurden oft übersehen, während Männer für ihre Leistungen Preise erhielten.
Hier sind prominente Beispiele von Erfindungen und Entdeckungen von Frauen, die oft Männern zugeschrieben wurden:
- DNA-Doppelhelix (Rosalind Franklin): Ihre entscheidenden Röntgenaufnahmen ermöglichten Watson, Crick und Wilkins den Nobelpreis, während sie kaum erwähnt wurde.
- Computerprogramm (Ada Lovelace): Sie entwickelte im 19. Jahrhundert den ersten Algorithmus, wird aber oft von männlichen Kollegen überschattet
- Frequenzsprungverfahren/WLAN (Hedy Lamarr): Die Schauspielerin erfand die Technologie, die heute in Bluetooth und WLAN genutzt wird, erhielt jedoch zu Lebzeiten kaum Anerkennung.
- Pulsare (Jocelyn Bell Burnell): Sie entdeckte 1967 die Signale, doch ihr Betreuer erhielt den Nobelpreis.
- Compiler/Programmiersprache (Grace Hopper): Ihr Code wurde von männlichen Kollegen übernommen und sie bekam zunächst wenig Anerkennung.
- Monopoly (Elizabeth Magie Phillips): Sie erfand das Spiel ursprünglich, aber Charles Darrow verkaufte es später als seine eigene Idee.
- Scheibenwischer (Mary Anderson): Ihre Erfindung wurde 1903 patentiert, aber erst Jahre später von Männern in der Autoindustrie adaptiert.
- Wegwerfwindel (Marion Donovan): Ihre Erfindung war revolutionär, wurde aber oft von männlichen Produzenten ignoriert, bevor sie erfolgreich wurde.
- Stammzellen-Isolation (Ann Tsukamoto): Entscheidend für die Krebsforschung, wurde ihr Beitrag lange Zeit im Schatten männlicher Forscherkollegen gesehen.
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Die Tatsache, dass viele Sexspielzeuge für Frauen historisch und teilweise auch aktuell von Männern entwickelt wurden, ist ein vielschichtiges Phänomen, das auf historischen Rollenbildern, technologischen Entwicklungen und wirtschaftlichen Faktoren beruht.
Hier sind die Hauptgründe:
- Historischer Kontext (Medizinische Erfindung): Viele frühe Vibratoren (um 1900) wurden von männlichen Ärzten erfunden, um Frauen wegen der damals sogenannten „Hysterie“ zu behandeln, indem sie Klitoris-Massagen durchführten. Die Ärzte erfanden sie oft, um sich die manuelle Arbeit zu erleichtern, da die Behandlung körperlich anstrengend war.
- Historische Tabuisierung weiblicher Sexualität: Über Jahrhunderte war weibliche Sexualität ein Tabu. Frauen hatten kaum Zugang zu Technologien oder Patentrechten, was Erfindungen in diesem Bereich fast ausschließlich Männern überließ.
- Technik- und Fertigungs-Fokus: Die Entwicklung von Sexspielzeugen erforderte Fachwissen in den Bereichen Elektrotechnik (Motoren) und Materialwissenschaften (Silikon), Branchen, die lange Zeit von Männern dominiert wurden.
- Geschäftssinn und der „Orgasm Gap“: Neuere, revolutionäre Erfindungen wie der Womanizer (Druckwellen-Technologie) basieren oft auf Studien zum sogenannten „Orgasm Gap“ (dass Frauen seltener zum Orgasmus kommen als Männer). Männliche Erfinder wie Michael Lenke (der den Womanizer mit seiner Frau entwickelte) sahen darin ein riesiges, ungenutztes Marktpotential.
- Industrielle Produktion: Die Massenproduktion von Sexspielzeugen (Dildos, Vibratoren) hat Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert, als mechanische Geräte als „Gesundheitshilfen“ neben anderen Haushaltsgeräten in männerdominierten Fabriken hergestellt wurden
Ich könnte diese Liste unendlich weiterführen. Dieses Thema beschäftigt mich, seit ich von einem Mann vergewaltigt wurde mit 16 und meine Familie nur meinte, ich hätte mich halt mal wie ne Frau benehmen sollen und jetzt solle ich schweigen.
NEIN!!!! Ich schweige nicht.
NEIN!!!! Ich werde mich nicht unterordnen.
NEIN!!!! Ich werde mich auch nicht von einer Frau dominieren lassen, die an diesem System festhält, nach dem Motto: nach oben buckeln nach unten treten.
NEIN!!! Ich werde weiterkämpfen und unbequem sein.
Frauen sind etwas Wunderbares. Man muss sie fördern und fordern. Und es wird Zeit, dass wir zusammenstehen, uns unterstützen und das Matriarchat erreichen. Deutschland ist da echt rückständig. In Afrika sind die Frauen die Stammesführer. Und auch in anderen Kulturen. Ich weiß Jungs, das ist furchteinflößend. Aber ich denke, es würde weniger Kriege geben, wenn nicht Euer Testosteron gesteuertes, geldgeiles Wesen regieren würde. Sondern mehr Weichheit und Weiblichkeit.
Chaosqueen ende!
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