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Everything gets a second chance

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Tut weh. So unendlich weh. Ich bin enttäuscht und wütend und schüttle meinen Kopf und verstehe alles nicht mehr. Ich fühle mich betrogen und belogen und verarscht. Zum Narren gemacht und ausgelacht. Wahrscheinlich war ich nur Teil einer perfiden Wette. Okay, nochmal für alle zum Verständnis. Der…

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Tut weh. So unendlich weh. Ich bin enttäuscht und wütend und schüttle meinen Kopf und verstehe alles nicht mehr. Ich fühle mich betrogen und belogen und verarscht. Zum Narren gemacht und ausgelacht. Wahrscheinlich war ich nur Teil einer perfiden Wette.

Okay, nochmal für alle zum Verständnis. Der Löwe. Mein Freund. Der Mann, in den ich mich angefangen habe zu verlieben. Der Typ, mit dem ich durch Clubs und Kinos getingelt bin. Hat mich weggeworfen wie ein benutztes, reingewixxtes Taschentuch. „Tschüss“ Mehr war ich ihm nicht wert. Hat mich sofort geblockt und überall auf Ignore gesetzt. Morgens war noch alles gut, dann hab ich gemeckert wie er seine Freizeit verbringt (vögeln mit anderen Frauen vor meiner Nase, während ich hinterm Tresen stehe und arbeite) und danach soll ich dann zur Verfügung stehen, und die Reste nehmen – NEIN! Ich bin mehr wert. Sieht er offensichtlich anders.

Lange Rede kurzer Sinn: war ihm wohl zu blöd, und er hat per SMS Schluss gemacht. Es ist, wie es immer ist. Ich bin zu viel. Mit dem ganzen ICH kommt halt keiner klar. Kinky ist für die meisten Kerle eine Einbahnstraße. Sie dürfen alles, aber wenn Gefühle im Spiel sind, teilen sie nicht. Löwe war da nur marginal anders. Er hat geteilt, aber nur mit Kerlen, wo er definitiv davon ausgehen konnte, dass sie unterirdisch schlecht sind, mir nicht gefallen und ich immer ihn vorziehen werde. Sonst hat er gestänkert und wurde aggro.

Also nicht alles bekommt eine zweite Chance. Männer definitiv nicht! Als Single war ich echt besser dran. Ja, der Job im Pornokino fordert mich echt, und ich sehe Dinge, die mich so extrem geil machen, dass ich danach mich am liebsten aufm Klo einschließen und es mir besorgen würde. Aber das ist eben meine Art. Und so pase ich mich, und versuche meine Ausbrüche auf ein Minimum zu reduzieren. Warum? Na, weil ich mich sonst auch schlecht fühle. Nicht körperlich, sondern seelisch.

Männer sind dumm. Sie denken, eine Frau, die viel Sex hat, ist eine Schlampe. Und so eine Schlampe kann man jederzeit immer und überall ficken. Zuhause das brave Heimchen am Herd, die man liebt und niemals teilen würde, und da draußen ich, die Fickschlampe, die jeder mal bumst. Wobei jeder Kerl offen zugibt, dass er genauso wäre, wäre er eine Frau. Trotzdem behandeln sie mich, als wäre ich B-Ware. Ausschuss. Nicht liebenswert. Als bestünde ich nur aus Sex. Hinter die Fassade will keiner gucken. Wozu auch? Die wollen nur ihren Schwanz befriedigt wissen.

Deshalb beschränke ich Gangbangs und andere Veranstaltungen auf ein Mindestmaß.  Ja, genau. Weil ich mich schäme. In unserer ach so toleranten Gesellschaft sollte ich das nicht. Aber was solls. Und das ist auch der Grund, warum der Löwe gegangen ist, und warum ich keinen Kerl länger behalten kann, bzw. mich keiner haben will.

So. Genug gejammert.

Everybody gets a second chance. Auch das Novum in Schwarmstedt. Total untervögelt, auf der Suche nach vielen harten Schwänzen hab ich mich gestern dort angemeldet. Ein Date auf Joy platziert, und meine Frühschicht hinter mich gebracht. Viele haben es geliked. Angemeldet haben sich 3. Es ist immer wieder ein Phänomen, das ich mit allen Leuten im Joy teile. Dates werden angesehen, Profile ebenfalls, Bilder geliked, aber schreiben tut keiner.

Und bei mir kommt dazu, dass die meisten Kerle keine Mitspieler ertragen. Sofort fragen sie nach Einzeldates, weil sie ja so eine weite Anreise haben. Was bin ich? Ihr persönlicher Fick? Nein. Zu meinen Konditionen oder gar nicht. Das verstehen sie natürlich nicht. Am besten finde ich immer noch die Kerle, die denken sie könnten mich exklusiv haben, und mich zu sich nach Hause bestellen, anstatt meines GB im Kino. Lachhaft!!!

Ich bin also nach Schwarmstedt gefahren, wusste nicht so genau was mich dort erwartet. Sind überhaupt Kerle da, oder läuft es wie beim letzten Mal? Ein Pärchen war noch angemeldet. Das war überhaupt der Grund, warum ich mich angemeldet hatte. Nicht um mit dem Pärchen zu spielen, sondern weil ich dann wusste, dass da auch Frauen sind. Und Männer die auf Frauen stehen.

An der Theke saßen schon ein paar Kerle. Ich wurde argwöhnisch begrüßt. Nur so ein langer, tätowierter Kerl stach da raus. Freche Kodderschnauze. Aber echt sympathisch. Als ich im Raucherraum auf seinem Schoß saß, kam der Typ, der auf mich aufpassen wollte. Wir gingen ins Zimmer, und es ging los:

Die Jungs hatten schnell die Hosen runter oder den Reißverschluss auf. An harten erigierten Schwänzen mangelte es nicht. Mein Begleiter hatte eine Latte, damit hätte man ein Auge ausstechen können. Immer wenn ich einen Schwanz abblies, und das Sperma im Mund an ihn weitergab, zuckte sein Schwanz heftig. Er musste sich echt beherrschen nicht zu kommen. Das war lustig!

Aber Blowjob macht hungrig. Ich wollte ficken. Deshalb war ich da. Also rutschte ich vom Bett, Beine breit, Hintern raus, und von hinten. Mein Begleiter achtete auf die Gummis, während mich einer nach dem anderen fickte. Wieviele? Keine Ahnung. So 5-6. Einmal kam ich tatsächlich. Sonst war es einfach nur für den Kopf und fürs Ego. Ich fühlte mich geil und begehrt und ich war nass und hungrig. Es roch nach Sperma und Schweiß. Es war unglaublich!!!!

Nach dieser erfolgreichen ersten Runde erstmal ne Cola. An der Bar stellte ich fest, dass sich das Kino erstaunlich schnell geleert hatte. Aber es kamen neue Kandidaten nach. Der Hüne machte allerdings das Rennen, und schaffte es mich in ein separates Zimmer zu bekommen. Geiler, großer Schwanz. Griff in mein Haar, meinen Nacken gebissen – willige Frau. Und dann passierte, was ich unbedingt vermeiden wollte. Ich blies seinen Schwanz, und drehte mich so, dass er mich hätte lecken können. „Blut, Du bist voller Blut, das kann ich nicht“ Oh Götter!!!!!!! Nein, der worst case ever!!!!! Das peinlichste Szenario das mir passieren konnte. Warum? Warum jetzt? Hatte ich in der Tasche noch Softtampons? Würde er mich wegstoßen und kotzen? Wars das jetzt?

Ich also runter, sauber gemacht, rüber in den Shop, Softtampons gekauft. Nur leider hatte das die Stimmung gekillt. „Braucht dir nicht peinlich sein“ machte es dann auch nicht besser. Er ging. Hinterließ mir jedoch seine Nummer. Und ich frage mich mal wieder: warum machen Kerle das? Warum fragen sie nicht nach meiner Nummer? Ist das so ein Ego-Ding? Wenn der Kerl der Frau die Nummer gibt, ist sie in der Pflicht anzurufen. Wenn der Kerl die Nummer hat, signalisiert er Interesse? Hä????? Ich kapiers nicht.

Egal. Im Raucherraum traf ich dann auf einen Bekannten, mit dem ich die zweite Runde einläutete. Dieses Mal funktionierte das mit dem Orgasmus einwandfrei. Dieser Kerl fingerte mich so krass, dass ich den ganzen Boden und bestimmt einige der umstehenden Männer, einsaute. Danach wollten sie alle ficken. Kein Blowjob, dafür harte Schwänze. Einer nach dem anderen. Der eine grad raus, sofort der andere rein. Ich kam mehrfach hintereinander. Es war unglaublich geil.

Als sich der Raum langsam leerte, merkte ich wie trocken meine Kehle vom Stöhnen war. Wie sehr meine Beine zitterten. Also noch ne Cola an der Bar, noch ne Kippe im Raucherraum. Und da stand er dann. Der Hausfreund, den ich schon öfter im Hemmungslos getroffen hatte. Mit dem schönen Schwanz und dem zarten Alter von U30. Eigentlich war ich total kaputt. Aber er war extra wegen mir gekommen. Also noch einmal. Nur er. Das war zu schaffen.

Natürlich blieb es nicht bei ihm allein. Dafür sorgte er schon. Jeden Schwanz im Raum ließ er mich in den Mund ficken. Nachdem er fertig war, überließ er mich den restlichen stehenden. Ja, fand ich geil. Nein, hab ich nicht drüber nachgedacht, wie nuttig und Schwanzgeil das aussieht. Ist mir verdammt nochmal egal.

Auf der Heimfahrt kurz ein Moment nachgedacht. Mit dem Löwen wäre es nie so gelaufen. Er wollte immer der erste sein, und der letzte. Ja, jetzt hätte ich gern mit ihm nachgekuschelt. Aber sein Abgang war echt heftig. Und so jemand ist es nicht wert, dass man ihm auch nur eine Träne nachweint.

Fazit: Novum Schwarmstedt echt empfehlenswert. Sehr klein, wenige Räume, eher auf Gay ausgelegt, trotzdem wenn man ein Date einstellt, gut besucht und die Jungs sehr sauber, sehr jung, sehr standfest. Ich fands mega. Werde da wohl öfter hin!

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