Ein Masochist ist eine Person, die positive Gefühle oder sexuelle Befriedigung daraus zieht, Schmerzen, Demütigungen oder Qualen zu erlernen bzw. zu erleiden.
Eine Ausprägung der Sexualität (oft im Rahmen von BDSM), bei der Schmerz oder Unterwerfung als erregend empfunden werden. Dies gilt bei Einvernehmlichkeit als normale Variante menschlicher Sexualität.
Der Begriff geht historisch auf den österreichischen Schriftsteller Leopold von Sacher-Masoch zurück, dessen Roman Venus im Pelz diese Neigung literarisch prägte. Das genaue Gegenteil ist der Sadist, der Lust daran empfindet, anderen Schmerz zuzufügen.