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Liebt Euch wie Ihr wollt – Impressionen vom Burning Pants

Was soll ich sagen: was für ein geiler Scheiß!!!! Mein Dank geht raus an Zoran, der das möglich gemacht hat. An die Shuttlebusse, die uns unablässig mit guter Laune und Engelsgeduld gefahren haben. An das Security-Team: fuck, seid Ihr lecker!!! An Maxi, Angel, Katrin, Nora, Jasmin, Leah, Marc, der andere Marc, Christian, Jan, Micha, Florian,…

Was soll ich sagen: was für ein geiler Scheiß!!!! Mein Dank geht raus an Zoran, der das möglich gemacht hat. An die Shuttlebusse, die uns unablässig mit guter Laune und Engelsgeduld gefahren haben. An das Security-Team: fuck, seid Ihr lecker!!! An Maxi, Angel, Katrin, Nora, Jasmin, Leah, Marc, der andere Marc, Christian, Jan, Micha, Florian, Sebastian, Michael, Stefan, Sonja, Peter, Tanja, Susanne, Norbert, und die anderen, die mit mir gefeiert, geliebt, gefickt, gelacht, gehüpft, gegessen, getrunken und noch so viele andere Sachen gemacht haben. Das war das geilste Wochenende des Jahres.

Ach, lieber Leser, du hast mal wieder keine Ahnung? Nun, dann erzähle ich mal wieder von Anfang an. Also ich war in Hude. Wie übrigens jedes Jahr. Zum Burning Pants. Das ist ein sexpositives Festival für geladene Gäste. Aber wir sind eigentlich nur wegen der Musik da. *lach Motel Transilvania, Rauhbein, Stahlmann, und solche Sachen halt. Mega zum nackt rum hüpfen, Kopf schütteln und ficken. Äh was?! Genau!

Dieses Mal dachte ich, ich bin schlau und miete mir bei Carl und Carla einen Bulli. War auch extrem günstig, mit 150 € für 4 Tage kannste nicht meckern. Abgeholt, umgepackt, eingestiegen, nach Hude gefahren. Strahlender Sonnenschein. Warm. Echt mega Wetter. Von der Meute war allerdings noch niemand da. Also half ich die Fotobox aufzubauen, und guckte mich schon mal um. Dieses Mal standen die Bühnen anders, der Spielbereich war kleiner, aber die Pöbelgames gabs immer noch, und ein Whirlpool stand da. Sehr gute Idee.

Wir also wieder zurück zur Campside, auf die Anderen gewartet. Langsam trudelten alle ein, die ersten Bier wechselten ihren Besitzer, und man tauschte sich aus, was man so das ganze Jahr getrieben hatte. Immer wieder kamen Leute vorbei zum Hallo sagen, es war wunderschön. Ich bekam das Grinsen den ganzen Abend nicht weg.

Allerdings war die Nacht im Bulli grauenvoll. Es war kalt und hell und stickig und am liebsten hätte ich irgendwo geklopft, um dort unter die Decke zu kriechen. Aber da muss man halt durch. Hatte ich mir anders gedacht mit dem Bulli. Blödes Ding. Nach der kurzen Nacht gabs Kaffee und Toast und liebe Worte, dass ich locker hätte klopfen können. Später kam der Rest der Truppe, und brachte mir sogar ne Decke mit.

Gemeinsam gings runter zur Bühne, vorbei an vögelnden, saufenden, sich liebenden, lustigen, sich hauenden, feiernden Menschen. Erstaunlich wie viele man kennt. Erschreckend wie viele mich kennen. Aber wunderschön, immer wieder neue Leute kennen zu lernen. Und so wird eine Strecke von 5 Minuten zu „ach komm, einen Schnaps noch“-einer Stunde.

Besonders gefreut habe ich mich über die Security, mit der ich letztes Jahr schon rumgekaspert habe, und die mich tatsächlich wiedererkannt haben. Vorne am Eingang also Bändchen abgeholt, Marken gekauft, und schon gings los. Auf dem Gelände traf ich meinen Maid vom letzten Jahr wieder. Ist ganz schön erwachsen geworden. Hat jetzt ne eigenen SUB, mit der ich sogar ein wenig spielen durfte. Aber wir sind ja wegen der Musik da, also runter vom Rasen, ab vor die Bühne – rumhüpfen.

Nach ein paar Bier, und vielen Bussi hier, anfassen da, mal dort draufhaun, ließ ich mich vom Shuttle wieder zurückbringen. Mittlerweile war auch der Rest eingetroffen, und so trank man zusammen auf die Daheimgebliebenen und begann sich für den Abend herzurichten.

Aber nachts wurde es echt empfindlich kalt. Trotz Pulli fror ich erbärmlich, und war froh, als ich vom Festival zurückkam, dass bei MuK noch Licht brannte. Im Camper saß schon der ganze Tisch voll. Ich quetschte mich dazu, und dann kam wieder diese leidige Frage: was willst du trinken? Beim MuK gabs kein Bier. Also hab ich mich tatsächlich zu einem Prosecco hinreißen lassen.

Ganz blöder Fehler!!! Innerhalb kürzester Zeit war ich herrlich betrunken und unwahrscheinlich nicht-witzig und albern. Als ich aufs Klo ging, stolperte ich über einen Kerl, der mich fragte, wo sein Zelt sei. Da ich die Frage nicht beantworten konnte, nahm ich ihn mit zum Wohnmobil. Die anderen johlten und schickten ihn weg. „Du hast ausgesehen wie ein Angler mit dem Big Fish“ lästerten sie. „Oder wie ne Katze, die ne Maus mit nach Hause bringt“ danke Leute, ihr seid wahre Freunde.*lach

Am nächsten Morgen fehlten mir so ein paar Sequenzen, jedoch wurden meine Freunde es nicht leid, immer wieder Teile davon zu erzählen und sich herrlich darüber zu amüsieren. Auch ich muss immer noch lachen, weil es halt auch viel zu komisch war. Normalerweise würde ich nie jemanden mitnehmen. Ich kann mich nicht mal an den Kerl erinnern. Aber beim Kaffee am Morgen kommt halt alles raus. *lach

Als dann ein Bekannter mit Brötchen vorbeilief, wollte ich eigentlich nur fragen wo er sie her hat, hab mich dann aber aus Versehen zum Frühstück eingeladen. Der Bär hatte schon den Tisch gedeckt und extra für mich frisch gemahlenen Kaffee gekocht. Und ja, ich war geil, und ja, natürlich sind wir im Bett gelandet. ABER: er hat nur an mir rumgespielt. Ich weiß nicht, ob er einfach nicht wollte, oder es ihm viel zu viel Spaß gemacht hat. Jedenfalls war danach sein Bett nass. – upsi!

Da ich ja wusste, dass mich der Jäger besuchen will, informierte ich die Truppe, und alle waren neugierig. Wer hier den Blog so intensiv liest, wie meine Freunde, will dann schon die realen Menschen dahinter kennenlernen. Als er dann da war, fühlte er sich sichtlich wohl. Er ließ sich von K. den Hintern mit der Bullwhip versohlen, und kaufte sich sogar ein Tagesticket, um mich aufs Festival zu begleiten.

Unnütz zu erwähnen, dass ich ihn ins Zelt gezogen, und gefickt habe. Okay, Bulli. Trotzdem. Ich war wohl etwas laut, denn als wir wieder rauskamen, applaudierten alle. – upsi!

Der Abend war wunderschön, bis auf den ständigen Regen. Wir waren nass bis auf die Knochen. MuK hatten die Feuerschale aufgestellt, aber das konnte die klammen Klamotten nicht trocknen. So fuhr der Jäger wieder nach Hause, und ich blieb in Schimpf und Schande zurück *lach

Dieses Mal keinen Prosecco für mich. Ich hielt mich eisern an meinem Dosenbier fest, und auch davon trank ich wirklich nicht viel. Der Fisch und die Beweisvideos waren echt eine Lehre *lach. Ich bin dann auch ziemlich zeitig ins Bett. Mit der Kuscheldecke hab ich grandios geschlafen. Aber wenn die Sonne scheint, bin ich halt wach.

Tatsächlich fand mich der Bär beim Duschen. Auch dieses Mal konnte ich der Einladung zum Frühstück nicht widerstehen. Die anderen schliefen eh, würde also keiner merken. Nach Melone und Brötchen kuschelten wir noch ein wenig im Bett, was aber sehr schnell ausartete.

Er fand Punkte, die zu sehr interessanten Reaktionen führten. Danach zeigte er mir noch seine Spielkiste, und als ich auf die Uhr sah, war es plötzlich schon 13 Uhr. Ich schlich also zurück zu den Anderen, die bereits eine Vermisstenanzeige aufgegeben hatten.

Der Regen hielt sich hartnäckig. Im Bus kein einziges warmes, trockenes Kleidungsstück, der Bus musste eh heute abgegeben werden. Also packte ich alles zusammen, tauschte tatsächlich noch die Telefonnummer aus (wobei ich nicht glaube, dass der sich jemals meldet) und fuhr wieder nach Hause.

Und während ich das hier schreibe, grinse ich immer noch. Habe endlich frisch gewaschene Haare, und ein offenes Dosenbier. Aber das alles wär nie passiert….ohne Prosecco….!!!!

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